Heldenverlies – Eintauchen in die Welt der Magie

Hi! Heute werde ich euch etwas vom „Heldenverlies“ erzählen – ein Real-Life-Roleplay.

Mit dem ersten Auftrag in der Hand stand ich vor dem Eingang des Heldenverlies und sah, dass das Labyrinth in dem die Aufträge versteckt sind, sehr dunkel war. Als ich rein ging, habe ich schon fast nichts mehr gesehen. Zum Glück war ich ein Magier, dass heißt, ich hatte ein kleines Licht mit dem ich die Wände nach meinem Auftrag absuchen konnte. Am Anfang, bevor man sich einen Auftrag holt, kann man auswählen, ob man Magier, Elf, Krieger oder Heiler sein möchte. Jeder Charakter hat eine andere Fähigkeit:

  • Der Magier hat ein kleines Licht
  • Der Elf einen Schlüssel, denn nicht jeder Tür kann man einfach auf machen
  • Der Krieger bekommt ein kleines Schwert
  • Der Heiler eine Heilertasche mit einem Verband

Relativ schnell habe ich die Lösung von meinem Auftrag gefunden. Ich ging wieder aus dem Labyrinth raus und sagte den Angestellten die Lösung für meinen Auftrag. Ich bekam 4 Kontorscheine und bearbeitete noch drei weitere Aufträge. Dann passierte mir was neues. Als ich meine Kontorscheine zählte, (ich hatte 16) kam ein Junge, der mit mir tauschen wollte. Ich sagte natürlich: Ja. Das Tauschen funktioniert ganz leicht: Man tauscht z.B. ein Mehl gegen ein Traube. Natürlich kein echtes Mehl und keine echten Trauben! Nur Bilder auf den Kontorscheinen. Wenn man zehn gleiche Kontorscheine hat, kann man sich nämlich „hochleveln“ und bessere Sachen bekommen. Als ich mein besseres Licht bekommen hatte, konnte ich die Aufträge viel leichter lösen. Aber jetzt kam es…

Der Auftrag 1.8! Ihr fragt euch bestimmt, warum der so besonders ist. Er ist der erste Auftrag in der Monsterwelt, dass heißt: Ich kann nicht einfach suchen, sondern ich muss aufpassen! Denn (wie der Name schon sagt…): Es gibt dort Monster, die dich stören. Und zwar funktioniert es so: Die Monster müssen dich so oft mit ihrer Waffe berühren, wie du Leben hast, dann bist du tot und musst drei Minuten ins Gefängnis. Nach dieser Zeit hat man zehn Sekunden, die man laut zählen muss, Zeit, um weg zu rennen. In dieser Zeit dürfen die Monster dich nicht attackieren. Ich habe den Auftrag mit Hilfe von meinem Freund, der Krieger war und die Monster von mir ferngehalten hat, geschafft. Nach diesem Auftrag habe ich erstmal eine Pause gemacht.

Für Eltern, die nicht mit in das dunkle Labyrinth wollen, gibt es auch eine Elternlounge wo man auch hingehen kann, wenn viel los ist.

Wer noch mehr über das Heldenverlies erfahren möchten, kann sich hier informieren.

Victor, 6. Klasse