Ärzte ohne Grenzen – Medecins sans frontieres

Wenn man krank ist geht man zum Arzt, ganz klar. Aber was passiert, wenn es keinen Arzt gibt? Oder wenn es keine Medikamente zu kaufen gibt?

An dieser Stelle setzt Ärzte ohne Grenzen an. Die Hilfsorganisation wurde 1971 in Paris gegründet und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht in Krisengebieten medizinische Nothilfe zu leisten. Dafür wurde ihnen 1999 sogar der Friedensnobelpreis verliehen.

Der erste Einsatz war 1972 in Nicaragua nach einem schweren Erdbeben. Dorthin wurden drei Ärzte mit einer Ausrüstung von zehn Tonnen Medikamenten hingeschickt.

Mittlerweile ist die Organisation stark gewachsen und ist jetzt in rund 70 Ländern vertreten.

Ärzte ohne Grenzen finanzieren sich aus privaten Spendengeldern, das bedeutet dass sie von keiner Regierung gefördert werden und damit politisch unabhängig sind. Sie können selbstständig entscheiden wohin ihre Einsätze gehen und wem sie helfen wollen.

Die Projekte sollen friedlich verlaufen, die Ärzte reisen in die Länder um zu helfen, nicht um zu kämpfen.

Wenn also die nationale Versorgung aussetzt, wie es zum Beispiel passiert wenn viele Menschen vor Krieg oder Hunger flüchten, können die Ärzte entscheiden, dass sie ihre Hilfe anbieten. Sie bauen Krankenhäuser auf, machen Aufklärungsarbeit oder bilden vor Ort einheimische Ärzte aus.

Wir finden diese Organisation echt cool. Wenn Ihr das genaus so seht, gibt es Möglichkeiten die Lebensretter zu unterstützen. Ihr könnt eine medizinische Laufbahn einschlagen und nach ein paar Jahren Berufserfahrung selber mitarbeiten oder aber die Ärzte ohne Grenzen unterstützen indem ihr für Sie Geld sammelt und Werbung macht. Dafür hat die Hilfsorganisation sogar ein eigenes Projekt: „Break the silence“. Das ist die Möglichkeit als JugendlicheR ein Hilfsprojekt wie zum Beispiel einen Spendenlauf anzumelden. Ziemlich stark, oder?

 

Johanna, Cora und Timon, 10. Klasse